www.knochenstark.de

Wilhelm

Wilhelm
Wilhelm, 65, ging wegen Halsschmerzen zum Hausarzt. Der Arzt hat Wilhelms Erkältung behandelt und ihm bei dieser Gelegenheit auch zu einer Vorsorgeuntersuchung geraten.
Bei der Vorsorgeuntersuchung wurde die Prostata abgetastet und auch Blut abgenommen. Dabei stellte sich heraus, dass ein Blutwert deutlich erhöht war: der Wert für das Prostata-spezifische Antigen, kurz PSA. Der Hausarzt hat Wilhelm dann zum Urologen überwiesen, um die Ursache für diesen erhöhten Wert zu finden.
 
 

Die Diagnose

Dann ging alles Schlag auf Schlag: Aus der Prostata wurde mit einer Hohlnadel eine Gewebeprobe entnommen. Die feingewebliche Untersuchung bestätigte, was der erhöhte PSA-Wert bereits vermuten ließ: Wilhelm hat Prostatakrebs.
Da Prostatakrebs häufig Tochtergeschwulste in Knochengewebe streut, wurde bei Wilhelm eine röntgenologische Darstellung der Knochen, ein Knochenszintigramm, durchgeführt. Zum Glück waren hier keine Knochenmetastasen nachweisbar.

Der Kampf gegen den Tumor

Wilhelm musste sich einer großen Operation unterziehen: die gesamte Prostata, die Samenbläschen und die benachbarten Lymphknoten wurden entfernt. Die entnommenen Lymphknoten waren erfreulicherweise nicht befallen. Der PSA-Wert im Blut konnte nicht mehr nachgewiesen werden.
Wilhelm brauchte einige Zeit, um sich von dem Eingriff zu erholen und die psychischen und körperlichen Belastungen zu verkraften. Hilfreich waren dabei die Besuche seiner Familie, sie brachte ihn auf andere Gedanken. Seine Ehefrau begleitete ihn zur Anschlussheilbehandlung.
In einer der regelmäßigen Nachsorgeuntersuchungen fiel dem Urologen ein Anstieg des PSA-Wertes auf. Wilhelm entschloss sich auf den dringenden Rat des Urologen zu einer Hormontherapie. Sie hält den Tumor für einige Zeit in Schach.
Etwa 5 Jahre später treten Rückenschmerzen auf: Wilhelm hat Schwierigkeiten, Säcke mit Gartenabfällen zu heben. Im Knochenszintigramm zeigen sich diesmal Veränderungen in der Lendenwirbelsäule und im Oberschenkelknochen. Sie sprechen für die Bildung von Tochtergeschwulsten im Knochen. Der PSA-Wert im Blut ist stark erhöht.

Heute

Wilhelm bekommt jetzt eine Therapie mit einem Bisphosphonat, das auch bei Knochenmetastasen des Prostatakarzinoms wirkt. Einmal im Monat legt ihm sein Arzt dafür eine Infusion für eine knappe halbe Stunde an.
Die Rückenschmerzen haben sich bereits nach der dritten Infusion deutlich gebessert. Sein Arzt hat ihm erklärt, dass diese Therapie auch das Risiko für einen Wirbelbruch vermindert.
 
Weitere Informationen zu Prostatakrebs finden Sie auf www.leben-mit-prostatakrebs.de. Diese Internetseite der Novartis Pharma GmbH informiert über die Erkrankung Prostatakrebs, ihre Diagnose und Therapie.
 
 

DruckansichtMail to a friendSeite als FavoritNach oben